Schweiz Roadtrip — Bergseen, Alpenpässe & Wanderungen
- Kostenlos übernachten war in der Schweiz sehr einfach
- Wallensee: glasklares, türkisfarbenes Wasser
- Klettersteig Zwillingsstieg — nichts für Anfänger
- Rheinfall: der größte Wasserfall Europas
Inhalt dieses Beitrags12 Kapitel
- 1Wallensee
- 2Beim Klettersteig Zwillingsstieg
- 3Zürich
- 4Der Rheinfall
- 5Next Stopp: Italien!
- 6Schweiz Roadtrip Route vom Genfersee bis ins Tessin
- 7Bergseen in der Schweiz als Ziele für Wanderungen
- 8Alpenpässe in der Schweiz auf der Camper Route
- 9Wanderungen in der Schweiz rund um Interlaken
- 10Camper Stellplätze und Regeln für den Schweiz Roadtrip
- 11Passende Reiseberichte
- 12Häufige Fragen
Atemberaubend.
Das ist denke ich das richtige Wort.
Die riesigen Berge, die braunfabigen Kühe mit der Glocke um den Hals, die gelben Blumen auf den grün leuchtenden Wiesen, der Käse an jeder Ecke, der schweizerische Akzent & zu guter letzt die Währung Franken.
Wallensee
Unser erstes Ziel war der schöne Wallensee. Glasklares, türkisfarbendes Wasser.
Perfekter Spot, um einen schönen Milchshake fix im Camper zu mixen und es sich gemütlich zu machen!



Natürlich machten wir auch einige Wanderungen. Bei den Bergen natürlich ein absolutes MUSS in der Schweiz. Aber wer hätte gedacht, dass wir auch noch direkt das Glück haben Schnee-Lawinen zu sehen? Einfach nur Hammer!
,,Wir haben es geschafft, Schlag ein“

Auf diesem Bild kannst du die kleinen Schneelawinen sehen, die vom Berg runter rutschten und dabei eine unfassbare Geräuschkulisse wiedergaben.

Währenddessen wir unseren Mund vom Staunen nicht mehr schließen konnten, haben andere seelenruhig geangelt.

Schließlich fuhren wir weiter: Und wieder einmal sahen wir die tollen, strahlenden, gelben Blümchen auf den Wiesen.
Vom Winter in den Frühling?

Warum nicht den Tag ausklingen lassen mit einem schönen Grillerchen?

Ein paar Tage später machten wir erneut eine Wanderung.
Diesmal machten wir ein Lagerfeuer und grillten direkt nochmal.
Während unten das Feuer flackerte, fingen am Himmel die Sterne an zu funkeln. Es fühlte sich an als wären wir die einzigen Menschen auf dem Planeten.
Nur wir und die Natur.
Die verschiedenten Geräusche ertönten aus dem Wald. Ein Hauch von purer Freiheit.

Am nächsten Tag drehten wir erstmal die Musik im Camper auf! Darf ich vorstellen: DJ MAX

Beim Klettersteig Zwillingsstieg
Oh Gotto Gott, ist das hoch!!! Als wir den Berg bestiegen stand ich nicht nur einmal verwurzelt da und hatte zunächst keine Idee wie es nun weiter geht. Der diesmal ausgewählte Klettersteig war nichts für Anfänger und das bekam ich deutlich zu spüren. Max motivierte und half mir enorm, so dass ich es ohne zu sterben doch noch schaffte.
Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt, beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet.
Khalil Gibran
Zürich
Natürlich wollten wir uns das Stadtleben auch nicht entgehen lassen, daher besuchten wir noch die schöne Stadt Zürich. Lebhaft. Zauberhaft. Schön.



Zu guter Letzt besuchten wir den größten Wasserfall Europas:
Der Rheinfall
Wie immer hatten wir wieder tolle Stellplätze gefunden. Es war super einfach in der Schweiz kostenlos zu übernachten!


Sooooo… nach langen actionreichen Tagen zwischen Abenteuer und Arbeit:
Die Füße hochlegen vor unserem eigenen, kleinen Camper-Kino!

Next Stopp: Italien!
Schweiz Roadtrip Route vom Genfersee bis ins Tessin
Eine mögliche Schweiz Roadtrip Route führt vom französischsprachigen Westen über die deutschsprachige Mitte bis ins italienischsprachige Tessin. Die rund 850 Kilometer lange Strecke beginnt in Genf und verläuft über Lausanne, Bern, Interlaken, Luzern und Graubünden bis ins Tessin. Für diese Fahrt über Bergstraßen sind zehn bis 14 Tage vorgesehen. Mit zusätzlicher Zeit lassen sich Nationalparks und einzelne Bergseen als Abstecher einplanen.
Am Genfersee verbindet die Route Genf, Lausanne und Montreux mit dem Schloss Chillon und den Weinbau-Terrassen des Lavaux, die zum UNESCO-Welterbe gehören. Danach bildet Interlaken die Basis für das Berner Oberland mit Grindelwald sowie Jungfrau, Mönch und Eiger. In der Zentralschweiz liegt der Vierwaldstättersee bei Luzern. Über Graubünden mit St. Moritz geht es schließlich weiter in das Tessin, wo der Lago Maggiore und der Lago di Lugano südliches Flair ergänzen.
Schweiz Route in zehn Tagen ordnen
Für zehn Tage bietet sich eine klare Reihenfolge an: Die ersten beiden Tage gehören dem Genfersee und Lavaux, die Tage drei bis fünf dem Berner Oberland und der Jungfrau-Region. Am sechsten Tag folgt Luzern mit dem Vierwaldstättersee. Die Tage sieben und acht führen über den Furkapass nach Graubünden, die Tage neun und zehn nach Lugano und Locarno im Tessin. Ab Tag elf kann die Rückfahrt über den San Bernardino anschließen.
Bergseen in der Schweiz als Ziele für Wanderungen
Mehrere Bergseen lassen sich mit kurzen oder längeren Wegen verbinden. Der Oeschinensee liegt im Berner Oberland auf 1.578 Metern und ist ab Kandersteg per Seilbahn oder in einer Stunde zu Fuß erreichbar. Sein türkisfarbenes Wasser wird von 3.000 Meter hohen Gipfeln eingerahmt. Ebenfalls im Berner Oberland liegt der Bachalpsee auf 2.265 Metern oberhalb von Grindelwald. Von der Station First führt eine leichte, einstündige Wanderung dorthin; im Wasser spiegeln sich Eiger, Mönch und Jungfrau.
Der Caumasee in Graubünden liegt auf 1.000 Metern in einem Wald. Ab Flims ist er per Lift oder nach einer 20-minütigen Wanderung erreichbar. Der Blausee im Kandertal liegt auf 887 Metern und ist ein kleiner, kristallklarer See mit Forellen. Im Wallis befindet sich der Märjelensee am Fuß des Aletschgletschers; der Zugang erfolgt nur über eine Wanderung ab Fiescheralp. Weitere Ziele sind der Lago Ritom im Tessin auf 1.850 Metern und der Lej da Staz bei St. Moritz auf 1.809 Metern. Vom Bahnhof St. Moritz dauert der Spaziergang zum Lej da Staz 20 Minuten.
Alpenpässe in der Schweiz auf der Camper Route
Der Grimselpass verbindet das Berner Oberland und das Wallis auf 2.164 Metern. Seine Serpentinen verlaufen über den Grimselsee. Der 2.429 Meter hohe Furkapass bietet den Blick auf den Rhonegletscher, während der Sustenpass auf 2.260 Metern das Berner Oberland mit den Urkantonen verbindet. Seine breite Straße, die gute Asphaltqualität und der gleichmäßig gewundene Verlauf machen ihn zu einem der gut befahrbaren Pässe für Camper.
Zwischen der deutsch- und italienischsprachigen Schweiz liegt der Gotthardpass auf 2.106 Metern. Die historische Tremola ist eng und steil; der moderne Gotthard-Tunnel bleibt ganzjährig geöffnet. Der San Bernardino auf 2.066 Metern ist eine ruhigere Alternative mit breiter Straße. In Graubünden verbindet der 2.383 Meter hohe Flüelapass Davos und das Unterengadin. Der Umbrailpass ist mit 2.501 Metern der höchste Schweizer Alpenpass, auf der Schweizer Seite jedoch kurvig und schmal sowie für Fahrzeuge über 6,5 Meter nicht empfohlen.
Alpenpässe und Jahreszeit praktisch abstimmen
Die Öffnungszeiten unterscheiden sich: Grimselpass, Furkapass und Sustenpass werden von Juni bis Oktober genannt, der Gotthardpass von Juni bis November, der Flüelapass von Mai bis Oktober und der Umbrailpass von Juli bis September. Im Winter sind die Passstraßen geschlossen. Zwischen Mai und Juni kann auf hohen Pässen noch bis Mitte Juni Schnee liegen. Im Juli und August sind alle Alpenpässe geöffnet; ab Mitte Oktober schließen die ersten wieder.
Wanderungen in der Schweiz rund um Interlaken
Interlaken liegt zwischen Thunersee und Brienzersee und dient als Ausgangspunkt für das Berner Oberland. Für die Region werden mindestens drei Tage empfohlen. Von Grindelwald führt die Seilbahn zur First auf 2.167 Metern. Dort verläuft der First-Cliff-Walk in 2.000 Metern Höhe an einer Felswand entlang, bevor die einstündige Wanderung zum Bachalpsee anschließen kann.
Das Lauterbrunnental wird von 72 Wasserfällen geprägt, darunter der 300 Meter hohe Staubbachfall. Wengen und Mürren sind autofrei und nur per Seilbahn erreichbar; Camper parken in Lauterbrunnen. Eine weitere Station sind die Trümmelbachfälle: Zehn Wasserfälle liegen im Inneren eines Felsens und sind durch Tunnel und Aufzüge zugänglich. Für den Besuch ist eine Stunde einzuplanen.
Touren und Aktivitäten: Interlaken und das Berner Oberland
Touren, Eintritte und Ausflüge kannst du vorab mit kostenloser Stornierung (je nach Angebot) vergleichen und buchen.
Touren für Interlaken und das Berner Oberland ansehen
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Camper Stellplätze und Regeln für den Schweiz Roadtrip
In der Schweiz gibt es mehr als 400 offizielle Campingplätze, darunter Anlagen an Bergseen und in den Alpen. Wohnmobil-Stellplätze bieten Ver- und Entsorgung, aber keine Sanitäranlagen. Als konkrete Ausgangspunkte werden Campingplätze in Lauterbrunnen, am Thunersee, am Morteratsch-Gletscher, in Davos und am Lago di Lugano genannt.
Wildcampen ist offiziell verboten. In Naturschutzgebieten und oberhalb der Waldgrenze gilt das Verbot streng. In Uri und Glarus wird eine einmalige Übernachtung unterhalb der Waldgrenze toleriert. Für Autobahnen und Autostraßen mit einem weißen A auf grünem Grund benötigen Camper unter 3,5 Tonnen eine Schweizer Autobahnvignette. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zahlen stattdessen eine Schwerverkehrsabgabe.
Praktisches für die Camper Route durch die Schweiz
- Auf Autobahnen gilt Tempo 120, auf Autostraßen Tempo 100; Fahrzeuge über 3,5 Tonnen dürfen auf der Autobahn 80 fahren.
- Tagfahrlicht oder Abblendlicht ist vorgeschrieben.
- Nach 22 Uhr sollte Lärm vermieden werden; Müll wird strikt getrennt.
- In der Deutschschweiz wird Schweizerdeutsch, im Westen Französisch, im Tessin Italienisch und im Engadin Rätoromanisch gesprochen.
- Die Währung ist der Schweizer Franken; Kreditkarten werden auch für kleine Beträge akzeptiert.
Für Tourism Boards entwickle ich Content und visuelle Reise-Geschichten zu Reisezielen wie der Schweiz. Weitere Informationen gibt es auf der Seite zur Zusammenarbeit.
Passende Reiseberichte
Häufige Fragen
Findet man in der Schweiz kostenlose Stellplätze?
Wir haben immer wieder tolle Plätze gefunden — es war super einfach, in der Schweiz kostenlos zu übernachten.
Ist der Klettersteig Zwillingsstieg für Anfänger geeignet?
Nein. Der Steig war nichts für Anfänger, und das habe ich deutlich zu spüren bekommen: Ich stand mehr als einmal wie festgewurzelt da. Ohne Max hätte ich es nicht geschafft.
Was hat uns in der Schweiz am meisten überrascht?
Die Schneelawinen. Während der Wanderungen rutschten kleine Lawinen vom Berg und machten eine unfassbare Geräuschkulisse — die Angler daneben blieben völlig gelassen.
Welcher Wasserfall lohnt sich?
Der Rheinfall — der größte Wasserfall Europas. Wir haben ihn zum Abschluss besucht.
Wie sieht eine Schweiz-Route in zehn Tagen aus?
Eine bewährte Reihenfolge: Tag 1 und 2 Genfersee und Lavaux, Tag 3 bis 5 Berner Oberland und Jungfrau-Region, Tag 6 Luzern, Tag 7 und 8 über den Furkapass nach Graubünden, Tag 9 und 10 Lugano und Locarno im Tessin.
Wo parke ich im Lauterbrunnental mit dem Camper?
Wengen und Mürren sind autofrei und nur per Seilbahn erreichbar; Camper parken in Lauterbrunnen.
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„Das Leben ist zu kurz für irgendwann.“
Janet Dannehl
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