Peru Reisetipps — Kosten, Route & praktische Infos
- 1 Euro entspricht etwa 4,5 Sol
- Chaufa 1–2 Euro, Suppen 2–3 Euro, Burgermenü 3 Euro, Fleischgerichte 4 Euro
- Trinkgeld: über 1–2 Soles (etwa 30 Cent) freuen sich die Einheimischen
- Toilettenpapier gehört in den Mülleimer, nicht ins Klo
- Unterwegs am besten Uber statt eines wahllosen Taxis
Inhalt dieses Beitrags24 Kapitel
- 1Die Getränke
- 2Das Essen
- 3Das Wetter
- 4Die Menschen
- 5Die Natur
- 6Die Unterkünfte:
- 7Sanitäranlagen:
- 8Die Hygiene
- 9Die Höhe:
- 10Die Sicherheit:
- 11Die Polizei:
- 12Die Währung:
- 13Der Verkehr:
- 14Die Transportmöglichkeiten:
- 15Fazit:
- 16Mehr zur Reise
- 17Peru Route und Reisedauer zwischen Lima und Machu Picchu
- 18Peru Reisetipps für Cusco und das Heilige Tal
- 19Machu Picchu Reisetipps: Anreise und Zeitfenster
- 20Rainbow Mountain ab Cusco: Höhe und praktische Reisetipps
- 21Peru Kosten: Richtwerte für die Reiseplanung
- 22Peru Höhe und Gesundheit rund um Cusco
- 23Passende Reiseberichte
- 24Häufige Fragen
Die Getränke
- Trinke das Nationalgetränk ,,Pisco Sour‘‘
Bestehend aus: Traubenbrandy, Eiweiß, Limettensaft und ein wenig Zucker.
- Chicha Morada
Bestehend aus Zimt, Zucker,Ananas, lilanem Mais & Nelke
- Coca- Tee
Bestehend aus Coca-Blättern, ähnlich wie Grüntee
- Inca Kola
Extrem süß, Kaugummi-artigen Geschmack, ähnlich wie Mountain Dew
- Frisch gepresste Säfte
Alle erdenklichen Obstsorten findest du hier!
Das Essen
In Peru gibt es lokale Restaurants an jeder Ecke.
Super günstig und dazu auch noch lecker!
Die Preise ungefähr:
1-2 Euro für Chaufa ( Reis,Gemüse,Hähnchen,Ei )
3 Euro für ein Burgermenü mit Pommes und Getränk
2-3 Euro verschiedene Suppen
4 Euro etwas hochwertigere Fleischgerichte
In den Touristen Restaurants spielen natürlich doppelte bis dreifache Preise die Rolle.
- Probiere das Nationalgericht Ceviche
Roher Fisch mit Beilagen
- Esse einen Crepe mit Früchten
Ein absoluter Früchtetraum!
- Churros
Ähnlich wie Schmalzgebäck, gefüllt mit Dulche Leche
- Dulche Leche
Ähnlich wie Nutella, ein Mix von vanille, zucker und milch
- Chaufa oder Aeropuerto
Reisgericht mit verschiedenem Gemüse,Hähnchen und Ei
- Arroz con Leche
Milchreis eben
- Suppen
Es gibt hundert verschiedene Varianten.
- Für die Mutigen: Iss Cuy!
Eine Art Meerschweinchen.
- Du vermisst Deutschland?
Auch hier findest du gute Pizza, Pasta, Kartoffelgerichte, Burger und was sonst noch das Herz begehrt!
Für die Obstliebhaber:
- Granadilla (Gattung: Passionsfrucht)
- Stachelbirne ( Kaktusfrucht )
- Chirimoya ( Geschmack: Banane,Ananas,Zimt )
- Pitahaya Amarilla ( Drachenfrucht )
- Wassermelone
- Mango
Sollte ich Trinkgeld geben?
Definitiv! Die Einheimischen freuen sich schon über 1-2 Soles (30 cent).
Das Wetter
Natürlich ist das Wetter Jahreszeiten abhängig. Wir sind in der Regenzeit, im Dezember, da gewesen und davon war außer ab und zu mal ein 15 Minütlicher Schauer oder eine regnerische Nacht, nicht viel zu bemerken.
Auch gut zu wissen:
Die Peruaner heizen anscheinend nicht gerne. Oftmals ist es in Lokalitäten sehr kalt, so dass du nicht selten die Menschen mit Jacke dort sitzen siehst.
Die Menschen
- Unglaublich freundliche und hilfsbereite Menschen!
- Sie leben sehr familiär und arbeiten größtenteils den ganzen Tag (auch noch in einem sehr, sehr hohen Alter). Leider sahen wir oft auch die Kinder gelangeweilt bei den Verkaufsständen sitzen oder sie verkauften selbst etwas mitten in anderen Cafés.
- Viele können kein Englisch, daher ist es sehr hilfreich vorher wenigstens die Grundwörter aus dem spanischen zu besitzen.
Die Natur
Atemberaubend! Peru ist sooo vielfältig. Es wäre zu viel die ganzen Highlights aufzulisten. Flieg hin und schau es dir einfach selbst an oder scroll in meinen Blogeinträgen ein bisschen hin und her.
Die Unterkünfte:
Natürlich ist der Standard nicht mit Deutschland vergleichbar, jedoch sind die meisten Hotels sehr sauber und gepflegt. Ab und zu fällt halt nur mal etwas auseinander oder die Dusche bleibt kalt.
Sanitäranlagen:
- Das Toilettenpapier landet hier in den Mülleimern und nicht ins Klo!
Die Sanitär Systeme können den Abfall nicht verarbeiten.
- Vergiss nicht Toilettenpapier mitzunehmen!
Oftmals bemerkst du erst, wenn es zu spät ist, dass keins vorhanden ist.
Die Hygiene
Gut. Wie bereits in meinen anderen Blogartikeln etwas angemerkt ist es gewöhnungsbedürftig. Gerade auf den Märkten haben die Menschen meist lange, beschmutze Fingernägel oder das Fleisch liegt in der prallen Sonne. Fliegen kriechen auch über das ein oder andere unbedeckte Fleisch. Tote Meerschweinchen liegen gestapelt in einem Plastikeimer und das Obst liegt zwischen den freilaufenden Hunden, auf einer Plane, auf den Boden.
Nicht abgeschreckt sein! Wir hatten keinerlei Magenprobleme, daher kann das ganze halb so schlimm sein! Gründlich alles abwaschen und fertig!
Hinzufügend hast du natürlich auch die Möglichkeit etwas mehr Geld auszugeben und einen höheren hygienischen Standard zu erlangen!
Die Höhe:
Bedenke die extremen Höhenunterschiede der Orte. Nicht selten kommt es zur Höhenkrankheit ( Schwindel, Kopfschmerzen…), daher bereite dich vor deinen Reisen vor!
Die Sicherheit:
Peru zählt zu einem der sichersten Länder in Südamerika! Natürlich solltest du trotzdem nicht deine Sachen aus den Augen lassen, aber das solltest du generell nirgendwo auf der Welt.
Reiseversicherung für Peru
Für längere Reisen gibt es Auslandskrankenversicherungen, die sich monatlich kündigen lassen.
Werbelink. Wenn du darüber buchst, bekomme ich eine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts.
Die Polizei:
Mitten in der Stadt wird die Polizei mit dem Auto überholt. Keinerlei Reaktion. In Deutschland wärst du schon 10 Mal angehalten wurden. Eine andere Welt. Definitiv!
Die Polizei selbst geht über die rote Ampel…
Die Währung:
Die Währung ist hier der Peruanische Sol.
1 Euro sind umgerechnet ca. 4,5 Sol.
Der Verkehr:
Wahnsinnig ist das richtige Wort denke ich! Rote Ampeln werden gerne mal überfahren. Es wird in einer Tour gehubt. Die Autos fahren sehr dicht auf und sehen auch alle dementsprechend ziemlich beschädigt aus. Es gibt viele Straßenschäden und angeschnallt wird sich hier auch nicht häufig. Wir verzichten gerne auf einen Mietwagen. Selber fahren ist definitiv riskant.
Die Transportmöglichkeiten:
Natürlich kannst du auch hier mit dem Bus fahren, jedoch ist dieser meist überfüllt. Am besten ist es UBER zu benutzen, da du so relativ sicher von A nach B gelangst und das für einen günstigen Preis. Allerdings solltest du auch hier damit rechnen ohne Anschnaller mitzufahren… Steige nicht in irgendein wahrloses Taxi!
Fazit:
Peru ist definitiv ein Land, das ich jeden empfehlen würde. Besonders toll ist es :
- wenn du die Natur liebst
- gerne wanderst
- dir gerne den Magen vollhaust
- günstig leben möchtest
- auf eine neue Kultur treffen willst
- & in eine komplett andere Welt eintauchen möchtest.
Mehr zur Reise
Peru Route und Reisedauer zwischen Lima und Machu Picchu
Für eine Peru Route mit den wichtigsten Stationen sind drei bis vier Wochen ein sinnvoller Zeitrahmen. Eine mögliche Reihenfolge lautet Máncora, Huaraz, Lima, Huacachina, Cusco, Machu Picchu und Salkantay Trek. Wer sich auf den Süden konzentriert, kann kompakter planen: drei bis vier Tage für Lima und Paracas, fünf Tage für Cusco und das Heilige Tal, fünf Tage für den Salkantay Trek einschließlich Machu Picchu und optional zwei Tage für den Rainbow Mountain. Gut zu wissen: Drei Wochen ermöglichen eine gute Tiefe, während bei zwei Wochen Prioritäten nötig sind.
Tipp: Für Lima mindestens drei Tage einplanen. Der Bus von Lima nach Cusco braucht mit Cruz del Sur oder Oltursa 21 Stunden; alternativ gibt es einen direkten Flug. Cusco ist anschließend die Basis für Machu Picchu, den Rainbow Mountain und das Heilige Tal. Dieses liegt zwischen Cusco und Machu Picchu und ist einen ganzen Reisetag wert. Zu den möglichen Stationen gehören Pisac, Ollantaytambo, Chinchero, Moray und die Salineras de Maras.
Peru Reisetipps für Cusco und das Heilige Tal
Cusco liegt auf 3.400 Metern. Tipp: Die ersten beiden Tage ruhig angehen, viel Wasser trinken, wenig Alkohol trinken und keine schnellen Höhenmeter zurücklegen. In der Stadt liegen Sacsayhuamán, Qorikancha, der San Pedro Markt, die Plaza de Armas und das Barrio de San Blas. Sacsayhuamán befindet sich oberhalb der Stadt und ist in 20 Minuten zu Fuß oder mit dem Taxi erreichbar.
Das Heilige Tal lässt sich als organisierter Tagesausflug oder mit Collectivos bereisen. Ollantaytambo ist dabei nicht nur eine Inka-Stadt mit Terrassenanlagen, sondern auch der Abfahrtspunkt der Züge nach Aguas Calientes. Pisac verbindet eine Inka-Stätte oberhalb des Dorfes mit einem Markt, der dienstags, donnerstags und sonntags stattfindet. Chinchero bietet Textilweberei-Kooperativen und Inka-Terrassen, Moray runde Terrassen-Amphitheater und Maras bewirtschaftete Salzgärten.
Machu Picchu Reisetipps: Anreise und Zeitfenster
Machu Picchu liegt auf 2.430 Metern. Der bequeme Weg führt über Ollantaytambo: Die Zugfahrt nach Aguas Calientes dauert 1 Stunde und 30 Minuten. Von Aguas Calientes fährt ein Bus zur Zitadelle; alternativ dauert der Fußweg 1 Stunde und 30 Minuten. Das Eintrittsticket ist an einen festen Einlass gebunden, etwa um 06:00, 07:00 oder 08:00 Uhr. Für den Sonnenaufgang fährt der erste Zug aus Aguas Calientes gegen 05:30 Uhr; der Einlass öffnet um 06:00 Uhr.
Zusätzliche Optionen sind Machu Picchu Mountain, Huayna Picchu und das Sonnentor Inti Punku. Für Machu Picchu Mountain ist ein zusätzliches Ticket nötig, der Aufstieg dauert 1 Stunde und 30 Minuten. Huayna Picchu ist ein steiler, begehrter Aufstieg und sollte sehr früh gebucht werden. Das Sonnentor gehört zur klassischen Inca-Trail-Route und benötigt kein Extra-Ticket. Tipp: Den Machu-Picchu-Eintritt mindestens drei Monate im Voraus buchen.
Rainbow Mountain ab Cusco: Höhe und praktische Reisetipps
Vinicunca, der Rainbow Mountain, wird gewöhnlich als Tagesausflug ab Cusco besucht. Die Busfahrt hin dauert ungefähr drei Stunden; geführte Touren fahren meist um 04:00 Uhr ab. Eigenständig führt die Strecke mit Collectivos von Cusco nach Cusipata und weiter nach Chillca. Vom Parkeingang auf ungefähr 4.900 Metern sind es rund 3 Kilometer und etwa 300 Höhenmeter bis zum Aussichtspunkt. Gut akklimatisierte Wanderer benötigen dafür 1 bis 1,5 Stunden.
- Tipp: Um 07:00 Uhr am Ausgangspunkt sein, weil mittags häufig Wolken aufziehen und mehr Besucher kommen.
- Für die Höhe gehören warme Kleidung, Windbreaker, Mütze und Handschuhe ins Gepäck.
- Vor dem Ausflug sollten mindestens zwei bis drei Tage in Cusco liegen.
- Palccoyo liegt auf 4.900 Metern und wird als weniger bekannte, leichter zugängliche Alternative mit ähnlichen Farbschichten beschrieben.
Peru Kosten: Richtwerte für die Reiseplanung
Die folgenden Kosten sind Richtwerte und keine aktuell geprüften Preise. Sie können sich ändern und sollten vor der Reise geprüft werden. Die Salkantay-Angabe hat den Stand 2026; für die übrigen Zahlen ist kein Preisstand angegeben. Richtwert für drei Wochen Peru: ein Backpacker-Budget einschließlich Flug von etwa 1.800 bis 2.200 Euro und für mehr Komfort 3.500 bis 5.000 Euro.
- Richtwert: Der Zug von Ollantaytambo nach Aguas Calientes kostet ab etwa 25 Euro einfach; der Bus ab Aguas Calientes kostet 12 US-Dollar hin und zurück.
- Richtwert: Ein geführter Rainbow-Mountain-Ausflug ab Cusco kostet etwa 25 bis 35 US-Dollar einschließlich Transport und Führung, manchmal auch Mittagessen.
- Richtwert: Collectivos im Heiligen Tal liegen bei 2 bis 5 Soles je Etappe.
- Richtwert mit Stand 2026: Der Salkantay Trek kostet mit Agentur 200 bis 280 Euro; für den Inca Trail sind es 500 bis 700 Euro.
Peru Höhe und Gesundheit rund um Cusco
Gut zu wissen: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit und Schlafprobleme sind leichte Symptome der Höhenkrankheit. Anhaltende Kopfschmerzen trotz Ibuprofen, Erbrechen oder Koordinationsprobleme sind schwere Anzeichen; ein Höhenlungenödem oder Höhenhirnödem ist ein medizinischer Notfall, bei dem sofortiger Abstieg und ärztliche Hilfe nötig sind. Zur Vorbeugung helfen am ersten Tag in Cusco Ruhe und viel Wasser sowie in den ersten 48 Stunden der Verzicht auf Ausflüge zu höheren Punkten. Alkohol kann in den ersten Tagen Dehydration und Symptome verstärken.
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Passende Reiseberichte
Häufige Fragen
Wie teuer ist Essen in Peru?
In den lokalen Restaurants sehr günstig: 1 bis 2 Euro für Chaufa mit Reis, Gemüse, Hähnchen und Ei, 2 bis 3 Euro für Suppen, 3 Euro für ein Burgermenü mit Pommes und Getränk, 4 Euro für hochwertigere Fleischgerichte. In Touristen-Restaurants zahlst du das Doppelte bis Dreifache.
Welche Währung gilt in Peru?
Der peruanische Sol. Ein Euro entspricht ungefähr 4,5 Sol.
Wie komme ich sicher von A nach B?
Am besten mit Uber: relativ sicher und günstig. Busse sind meist überfüllt, und in ein wahlloses Taxi solltest du nicht einsteigen. Auf einen Mietwagen verzichten wir gern — selbst fahren ist hier riskant.
Was muss ich bei den Toiletten beachten?
Das Toilettenpapier landet im Mülleimer, nicht in der Schüssel — die Sanitärsysteme können den Abfall nicht verarbeiten. Und nimm eigenes Papier mit, oft ist keines da.
Wann ist Regenzeit in Peru?
Wir waren im Dezember in der Regenzeit da. Gemerkt haben wir davon wenig: ab und zu ein 15-minütiger Schauer oder eine regnerische Nacht.
Wie lange sollte ich für eine Peru-Reise einplanen?
Für die wichtigsten Stationen sind drei bis vier Wochen sinnvoll. Drei Wochen ermöglichen eine gute Tiefe, bei zwei Wochen sind Prioritäten nötig. Im Süden plant er drei bis vier Tage für Lima und Paracas, fünf Tage für Cusco und das Heilige Tal und fünf Tage für den Salkantay Trek inklusive Machu Picchu.
Wie komme ich von Lima nach Cusco?
Der Bus braucht 21 Stunden mit Cruz del Sur oder Oltursa. Als Alternative gibt es einen direkten Flug.
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„Das Leben ist zu kurz für irgendwann.“
Janet Dannehl
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